Der Finanzcontroller: die Person, die über Überleben und Wachstum entscheidet.

Viele Unternehmen glauben, dass eine aktuelle Buchhaltung ausreicht. Das ist sie nicht.

Der Finanzcontroller übernimmt die Aufgaben des Finanzdirektors, jedoch mit einem deutlich tiefergehenden und strategischeren Fokus. Er prüft nicht nur Zahlen, sondern analysiert jeden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung, kontrolliert alle Ausgaben, koordiniert die Abteilungen und antizipiert wichtige Unternehmensentscheidungen.

Es ist in Wirklichkeit das finanzielle Gehirn, das alle Bereiche miteinander verbindet.

Weit mehr als nur Buchhaltung

Die Aufgaben des Controllers beschränken sich nicht auf die Überwachung der Bilanz. Er koordiniert Verwaltung, Produktion und Vertrieb und arbeitet eng mit Steuer-, Arbeits- und Rechtsberatern zusammen. Sein Ziel ist klar: die optimale Abstimmung aller Prozesse sicherzustellen, um Effizienz, Kontrolle und effektive Planung zu gewährleisten.

Seine Funktion besteht darin, Folgendes sicherzustellen:

  • Die Kosten sind unter Kontrolle.
  • Die Steuer- und Arbeitsplanung ist optimiert.
  • Es sollte keine Fehler oder Steuerausfälle geben.
  • Boni und Subventionen werden korrekt angewendet.
  • Die Finanzinformationen sind für Partner und Banken stets aktuell.

Und vor allem, dass das Unternehmen Probleme antizipiert, anstatt erst spät zu reagieren.

Strategische Kontrolle von Einkäufen und Kosten

Ein Finanzcontroller analysiert sogar, wie das Unternehmen einkauft.

Dazu gehört die Sicherstellung der Verfügbarkeit mehrerer strategischer Lieferanten, die Aushandlung von Konditionen, die Einhaltung von Zahlungsfristen, die Überprüfung der Lagerbestände und die Abstimmung der Einkäufe mit dem Cashflow. All dies wirkt sich direkt auf die Rentabilität aus.

Denn ein Unternehmen geht nicht wegen geringer Einnahmen bankrott. Oftmals geht es bankrott, weil es seine Ausgaben nicht ordnungsgemäß kontrolliert.

Dauerhafte Steuerplanung

Die Unternehmenssteuer ist keine Angelegenheit, die man erst im Juli angeht. Man plant sie das ganze Jahr über.

Der Controller prüft vierteljährlich, ob das Unternehmen Steuervorteile in Anspruch nehmen kann: Unternehmen, die materielle Güter herstellen, ZEC, F&E&I, Filmförderung, Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen, RIC, DIC, Kapitalisierungs- oder Ausgleichsrücklagen, Kleinunternehmen…

Darüber hinaus überwacht es alle Steuermodelle, Vorauszahlungen, Quellensteuern, IGIC/VAT, Transaktionen mit verbundenen Parteien, Formular 720, Formular 232 und alle Verpflichtungen, die ein Risiko darstellen können.

Der Unterschied zwischen Steuern zahlen und Steuern optimieren liegt in der ständigen Planung.

Arbeitsbereich unter tatsächlicher Kontrolle

Es geht nicht nur um die Lohnabrechnung.

Der Controller analysiert die Einstufung der Partner und Administratoren, überprüft die Beitragsgrundlagen, kontrolliert Boni, überwacht die Einhaltung der Arbeitsbestimmungen (Zeiterfassung, Gleichstellungsplan, Belästigungsprotokoll, Hinweisgeberkanal, Einhaltung der Arbeitsbestimmungen) und koordiniert gegebenenfalls Inspektionen oder Ressourcen.

Sie überwacht außerdem die Beziehung zum Betriebsrat, die Verpflichtungen der Gewerkschaft und die korrekte Anwendung der Vereinbarungen.

Denn schlecht gemanagte Arbeitsprobleme führen letztendlich zu finanziellen Problemen.

Umstrukturierung und Familienunternehmen

Eine der wichtigsten strategischen Funktionen ist die Analyse, ob eine Umstrukturierung ratsam ist: Fusionen, Ausgliederungen oder die Einbringung von Geschäftsbereichen.

Eine gute Umstrukturierung ermöglicht es Ihnen oft, die Vorteile der Familienunternehmensregelung zu nutzen, die Besteuerung zu optimieren und Ihr Vermögen zu schützen.

Der Controller kontrolliert nicht nur die Gegenwart. Er entwirft die Struktur der Zukunft.

Compliance, Datenschutz und Kriminalprävention

Heutzutage reicht es nicht mehr aus, die Vorschriften zu erfüllen; man muss auch beweisen, dass man sie erfüllt.

Der Verantwortliche koordiniert die Systeme zur Einhaltung der Vorschriften, zum Datenschutz und zur Verhinderung krimineller Risiken. In Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern ist dies verpflichtend.

Ein Unternehmen, das die Vorschriften nicht einhält, ist ein gefährdetes Unternehmen.

Finanzierung und Fördermittel: Lassen Sie sich kein Geld entgehen!

Finanzierungsmöglichkeiten bestehen nicht nur über Banken. Es gibt staatliche, regionale, europäische und private Optionen.

Der Controller analysiert die verfügbaren Fördermittel, insbesondere im Bereich Forschung, Entwicklung und Innovation, wo die Abzüge auf den Kanarischen Inseln doppelt so hoch sein können wie im übrigen Spanien. Er koordiniert außerdem Beschäftigungszuschüsse und Steuervorteile, die vielen Unternehmen aufgrund mangelnder Kenntnis entgehen.

Es geht nicht darum, weniger auszugeben. Es geht darum, besser zu finanzieren.

Rechtssicherheit und Konfliktprävention

Von der Prüfung von Lizenzen und Genehmigungen bis hin zur Vorbereitung von Rechtsstreitigkeiten oder Forderungen gegen Schuldner arbeitet der Controller eng mit der Rechtsabteilung zusammen, um Risiken vorzubeugen, bevor sie zu echten Problemen werden.

Die beste Verteidigung ist immer die Voraussicht.

Verfügt Ihr Unternehmen über einen Finanzcontroller oder kümmert es sich nur um die Buchhaltung?

Der Unterschied zeigt sich in den Ergebnissen, im Seelenfrieden des Unternehmers und im Wachstumspotenzial.

Bei Fimax Asesores agieren wir als externer Finanzcontroller für Unternehmen, die echte Kontrolle, strategische Planung und eine Zukunftsvision benötigen.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie Ihre Finanz- und Steuerstruktur optimieren können, lassen Sie uns reden.

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Wenn Sie Beratung benötigen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, indem Sie das folgende Formular ausfüllen.

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