Beihilfen für unternehmen auf den Kanaren

ANFRAGE

Steuerabsetzung

Diese können für ZEC-Unternehmen sowie Unternehmen, unternehmerischen Tätigkeiten sowie juristischen Personen und Niederlassungen auf dem spanischen Festland und dem Ausland geltend gemacht werden.

Auf den Kanaren ansässige Unternehmen und ihre Niederlassungen können 90% ihrer nicht ausgeschütteten Gewinne von der Steuer abziehen.

Diese Steuerabzüge müssen innerhalb von höchstens drei Jahren nach Entstehung des Steueranspruchs geltend gemacht werden. In der Praxis sind dies 4 Jahre zuzüglich des Jahres, in dem der Gewinn erwirtschaft wurde.

Die folgenden Ausgaben können abgesetzt werden:

  • Anfangsinvestitionen

  • Sanierung von Industrie- oder Tourismusanlagen

  • immaterielle Vermögenswerte

  • Arbeitsplätze, die im direkten Zusammenhang mit der Investition stehen

  • Erwerb von materiellen und immateriellen Vermögenswerten

Landinvestitionen müssen eines der folgenden Kriterien erfüllen:

  • Förderung des sozialen Wohnungsbaus

  • Gewerbliche Tätigkeiten

  • Sanierung von Industrie- oder Tourismusanlagen

  • Aktien anderer Unternehmen, die sich zur Reinvestition verpflichten

  • 50% des Investitionsbetrages in kanarische Schulden

Investitionen in feste materiellen oder immaterielle Vermögenswerte können zu 25% steuerlich abgesetzt werden.

Investitionen aus zweiter Hand können nur von kleinen Unternehmen steuerlich geltend gemacht werden.

Unternehmen mit einem Umsatz von weniger als 10 Millionen Euro und weniger als 50 Mitarbeitern können die folgenden Abzüge geltend machen:

  • 15% der Investitionen in den Aufbau von Filialen und dauerhaften Niederlassungen

  • 15% des für Werbung ausgegebenen Betrages

Diese Unternehmen mit Sitz auf den Kanaren erhalten eine Steuergutschrift in Höhe von 50% des Gesamteinnahmen aus Verkäufe körperliche Wirtschaftsgüter, die auf den Kanaren produziert wurden.

Dies betrifft Unternehmen, die in Landwirtschaft, Viehzucht, Industrie oder Fischerei tätig sind, wobei es bei der Hochseefischerei darauf ankommt, dass der Heimathafen sich auf den Kanaren befindet.

Die kanarischen Inseln bieten dank ihrer besonderen Wirtschafts- und Steuerregelungen (REF)1 innerhalb der Europäischen Union und Spaniens eine Reihe attraktiver Steuervergünstigungen für audiovisuelle Produktionen. Dank dieses Umstands und des Klimas, der Umweltbedingungen und landschaftlichen Vielfalt sind die kanarischen Inseln einer der besten Orte in Europa für Dreharbeiten.

Steuerliche Anreize:

  1. Abzug von Investitionen für ausländische Produktionen: 35%

  2. Abzug von Investitionen in spanische Produktionen oder Koproduktionen: 38-40%

  3. Die kanarische Sonderzone (ZEC)2 zur Förderung von Unternehmensgründungen auf den Kanaren mit einem reduzierten Unternehmenssteuersatz von 4%, der mit den anderen aufgeführten Vergünstigungen kombiniert werden kann.

Technologische Innovationen können zu 45% von der Steuer abgesetzt werden.

  • Steuerrückvergütung von 90% der Unternehmenssteuer

  • Rückvergütung von 90% des Sozialversicherungsanteils des Unternehmens

  • Besatzungsmitglieder können 50% ihrer Einnahmen als Sondereinkünfte geltend machen

 

Die AIEM ist eine indirekte staatliche Steuer, die ausschließlich auf dem Gebiet der kanarischen Insel erhoben wird, mit der die Produktion und Einfuhr bestimmter Güter belegt ist und die gleichzeitig bestimmte Ausnahmen und Vergünstigungen für lokal produzierte Güter festlegt.

  • Artikel,deren Lieferung besteuert wird: Siehe
  • Artikel, deren Binnenlieferung nicht besteuert wird: Siehe

Die besondere Versorgungsregelung (REA) für Transportbeihilfen ist ein von der Europäischen Union entwickeltes Mittel, um die Ageschiedenheit, Insellage und die absolute Randlage der kanarischen Inseln zu lindern und besteht aus einem System von Transportbeihilfen für eine Reihe von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, die zur Gewährleistung der Nahrungsgrundversorgung, Weiterverarbeitung oder als landwirtschaftliche Betriebsmittel auf den kanarischen Inseln benötigt werden.

  1. Produkte, die von der REA profitieren können

Im Falle der Kanaren können die in Anhang 1 des Gründungsvertrages der Europäischen Union aufgeführten grundlegenden landwirtschaftlichen Erzeugnisse für den menschlichen Verzehr, die Weiterverarbeitung zu anderen Produkten oder die als landwirtschaftliche Betriebsmittel benötigt werden, von der besonderen Versorgungsregelung profitieren.

  1. Beihilfen für den Transport auf die Inseln

Abhängig von ihrer Herkunft und den im Versorgungsplan (Plan de Previsiones de Abastacemiento) 2017 bestimmten Mengengrenzen können auf die Kanaren eingeführte Produkte:

  • Von Einfuhrabgaben befreit sein

Die Höhe dieser Beihilfe ist abhängig von dem jeweiligen Produkt, den zusätzlichen Kosten für den Transport in eine äußere Randlage der EU und den Ausfuhrkosten aus Drittländern sowie bei Erzeugnissen, die zur Weiterverarbeitung bestimmt sind, und landwirtschaftlichen Betriebsgütern, den zustätzlichen Kosten, die sich aus der äußersten Randlange und insbesondere der Insellage und Landknappheit ergeben.

Beispiel:

Produkt: 020.10.00.9110 RINDFLEISCH / BEIHILFE IN EURO 1.000 KG: 75€ / Direktverzehr.

Produkt: 020.10.00.9110 RINDFLEISCH / BEIHILFE IN EURO 1.000 KG: 75€ / Transport zwischen Inseln von Agrarerzeugnissen (Transport des verarbeiteten Produkts zwischen den Inseln)

LISTE DER BEIHILFEN AB 01.01.2017 ANSEHEN